Hegering-Hubbelrath
in der KJS Düsseldorf und Mettmann e.V.
im Landesjagdverband NRW e.V.

erfolgreiche Nachsuche

Nachsuchenbericht
Am Abend des 29.07.2012, beschoss unser langjähriges Hegeringmitglied und Beständer des Revieres Homberg / Schwarzbach 4, Harald Benninghoven, einen Rehbock auf diesen er schon seit Aufgang der Bockjagd mehrere Male angesessen hatte. Der Bock zeichnete deutlich nach der Schussabgabe, verschwand dann aber in einen 100 Morgen großen Weizenschlag. Eine kurze Nachsuche des Schützen ergab keinen Erfolg. Sodass ich am Morgen des 30.07.2012 die Nachsuche antrat. Zunächst fand ich viel Schweiß am Anschuss. Als ich den Hund zur Fährte legte, fanden wir im weiteren Verlauf Schweiß in Kniehöhe an den Weizenhalmen. Die Wundfährte führte im weiteren Verlauf zu einer Grüninsel unter einen Telegraphenmast. Dort verwies der Hund ein Wundbett. Von dort aus führte die Fluchtrichtung des Bockes weiter durch den Weizen, ohne das ich nennenswerten, sichtbaren Schweiß fand. NachsucheAm Rande des Feldes führte die Fährte in die Böschung oberhalb des Diepensieper Weg.
Hier entlang stießen wir nach etwa 100 m auf den verendeten Bock. Trotz guten Schusses, betrug der Fluchtweg des Bockes immer hin noch ca. 350 m. Dem überglücklichen Schützen, Harald Benninghoven, überreichte ich den „Erlegerbruch“ nach dem Verblasen des Stückes. Nochmals ein kräftiges „Waidmannsheil“ zu der Erlegung eines Bockes den man zu Recht als „Kapital“ bezeichnen kann.
Winfried Edelmann
(Obmann für Hundewesen)
 

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